Von Atlantis bis Spanien – 16 Tage voller Abenteuer

Erschienen am 29. Oktober 2026 in Stammesleben

Vom 08. bis zum 23. August 2026 hieß es für unseren Stamm St. Walburga Walberberg: Reisegepäck packen, Zelte einladen und ab nach Nordspanien! Unser diesjähriges Stammeslager führte uns auf einen Zeltplatz inmitten der beeindruckenden Landschaft Kataloniens. Nach einer langen 17-stündigen Anreise waren zwar alle ziemlich geschafft, doch bevor es ins wohlverdiente Bett gehen konnte, mussten noch die Zelte aufgebaut werden. Gemeinsam wurde angepackt und so war auch diese letzte Hürde schnell geschafft.

Am nächsten Morgen startete unser Lagerprogramm dann richtig durch. Ein besonderes Highlight war unsere Lagerolympiade rund um das Thema Atlantis. In verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen mussten die Gruppen ihr Können unter Beweis stellen und sich Stück für Stück auf die Suche nach der versunkenen Stadt machen. Am Ende war Atlantis gefunden und das musste natürlich gebührend gefeiert werden! In unserer Jurte wurde kurzerhand eine große Party veranstaltet, bei der gemeinsam getanzt, gelacht und gefeiert wurde.

Auch unser großes Geländespiel in Form eines Chaosspiels forderte die Kinder und Jugendlichen heraus. An zahlreichen Stationen mussten sie sich durch die unterschiedlichsten Aufgaben kämpfen. Ob knifflige Rätsel, knallharte Quizfragen, Teamwork, Geschicklichkeit oder kreative Herausforderungen. Für jeden war etwas dabei.

Natürlich durfte auch das Erkunden der Umgebung nicht fehlen. Die verschiedenen Gruppen machten sich auf den Weg und entdeckten unter anderem Girona, Olot und Barcelona. Manche Gruppen tauschten die Stadt gegen die Natur und bestritten den Wanderweg von Sadernes nach Gorg Blau. Wieder andere zog es ans Wasser und sie verbrachten einen Tag an einem Strand in der Nähe von Girona. Auch die Schwimmbäder in Montagut und Besalú sorgten für die nötige Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen.

Besonders schöne und persönliche Momente gab es auch bei unseren Versprechen. Die Wö 2 machten sich dafür bereits zum Sonnenaufgang auf den Weg und ein weiteres Versprechen wurde in ganz besonderer Atmosphäre abgelegt. Bei den Pfadi 3 wurde das Versprechen direkt am Strand abgelegt. Mit dem Meer im Hintergrund sicherlich ein Moment, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein ganz besonderes Naturschauspiel erwartete uns ebenfalls: Gemeinsam konnten wir die Sonnenfinsternis von einer Aussichtsplattform aus beobachten. Gebannt blickten alle in den Himmel und bestaunten dieses seltene Ereignis. Aber auch nicht zu lange, denn leider schob sich eine Wolke vor das Erlebnis, sodass wir nur den Anfang bewundern durften.

Und natürlich herrschte auch wieder ein bisschen Aufregung in der Nacht. Gleich zweimal wurde unser Lager überfallen. Beim ersten Mal tauchte plötzlich Julian auf, der kurzerhand für eine Nacht ins Lager zurückgekehrt war. Beim zweiten Überfall brachten Benedikt und Lara Robin höchstpersönlich ins Lager. Natürlich nicht, ohne dabei für ordentlich Unruhe zu sorgen. Unsere Nachtwachen hatten also alle Hände voll zu tun und konnten zeigen, dass sich die vielen Stunden am Banner durchaus gelohnt hatten.

Zwischen all den großen Programmpunkten waren es aber auch die kleinen Dinge, die unser Lager besonders gemacht haben: gemeinsame Abende, Gespräche am Lagerfeuer, Spiele, Musik, das Leben im Zeltlager und natürlich die vielen Momente, in denen einfach gemeinsam gelacht wurde. Zwei Wochen lang waren wir als Stamm unterwegs, haben gemeinsam Neues entdeckt, Herausforderungen gemeistert und Erinnerungen gesammelt.

Nach 16 ereignisreichen Tagen hieß es schließlich wieder Abschied nehmen. Der Reisebus brachte uns zurück nach Walberberg und damit zurück in den Alltag. Im Gepäck hatten wir neben viel zu viel dreckiger Wäsche vor allem viele Geschichten, neue Freundschaften und unzählige Erinnerungen.

Ein ganz besonderer Dank gilt dabei allen Kindern, Jugendlichen und Leitenden, die dieses Stammeslager zu dem gemacht haben, was es war.

Ebenso möchten wir uns von Herzen bei unserem Küchenteam bedanken. Ihr habt uns jeden Tag aufs Neue mit leckerem Essen versorgt, unzählige Mahlzeiten vorbereitet, eingekauft, geschnippelt, gekocht und dabei dafür gesorgt, dass auch nach langen Tagen niemand hungrig ins Bett musste. Gerade im Lageralltag ist eine gute Küche Gold wert und wir durften uns zwei Wochen lang auf euch verlassen. Vielen Dank für euren Einsatz, eure Geduld und natürlich für das fantastische Essen!

Nordspanien, wir werden dich vermissen!

Bis zum nächsten Abenteuer heißt es:

Gut Pfad!
Die Leitendenrunde des Stammes St. Walburga